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Wie berechnen sich Gesundheits- und Leistungsindex?

Dem Gesundheitsindex liegen die Grenzwerte des Umweltbundesamtes, der WHO sowie des sog. Wiener Gesundheitsindex zugrunde. Der air-Q Gesundheitsindex berechnet sich immer aus dem „schlechtesten“ Messwert aus allen Messgrößen zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn z. B. ein erhöhter Feinstaubwert zu einem Abschlag von 20 % führt und ein hoher Stickstoffdioxid-Wert einen 30 % Gesundheitsabschlag begründet, so zeigt der Gesundheitsindex 100 % – 30 % (Stickstoffdioxid-Wert) = 70 %.

Der Berechnung des Leistungsindex liegt ein anderes, kumulatives Verfahren zugrunde, das auf aktuellen Studien von verschiedenen Forschungseinrichtungen zu beruht, welche die Leistungseinbußen von bestimmten Belastungen der Atemluft analysiert haben. Führt ein hoher Kohlendioxid-Gehalt der Luft beispielsweise zu einem Leistungsabschlag von 20 % und eine hohe Temperatur zu einem Abschlag von 10 %, so zeigt der Leistungsindex 100 % – 20 % (CO₂-Abschlag) – 5 % (Temperatur-Abschlag) = 75 %.

Zuletzt aktualisiert am: 20. März 2021

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